Onkologie, Bauch, Kopf und Hals
Sie magerte ab und erbrach Blut. Das CT zeigte, dass nicht nur die Schilddrüse betroffen ist
- Patient
- Katze, Europäisch Kurzhaar, kastrierte Kätzin, 16 Jahre
- Untersuchung
- Ganzkörper-CT, nativ und mit Kontrastmittel
- Zeitraum
- März 2026

3D-Rekonstruktion von Brustkorb und Bauch, Ansicht von links. Hinter den Rippen liegt die vergrößerte linke Niere (goldfarben), in der das CT Knoten gefunden hat; weiter vorne im Brustkorb das Herz.
- Knochen
- stärkste Kontrastmittelanreicherung: Gefäße, Herz, Nieren
- schwächer anreichernde Organe und Gewebe, auch Tumoren
- Haut und Fett
Die sechzehnjährige Katze wurde wegen einer Schilddrüsenüberfunktion behandelt. Trotzdem nahm sie deutlich ab und erbrach über längere Zeit Blut. Der Tierarzt musste wissen, was im ganzen Körper vor sich geht, und empfahl deshalb ein CT vom Kopf bis zum Schwanz.
Am Hals fand das CT einen vergrößerten rechten Schilddrüsenlappen, ein etwa vier Zentimeter langes Gebilde, das jedoch nicht in das umliegende Gewebe einwuchs. Es zeigte aber auch Veränderungen, die eine Untersuchung nur der Schilddrüse nicht aufgedeckt hätte: eine verdickte Magenwand, vergrößerte Lymphknoten an mehreren Stellen, Herde in der Milz, kleine Knötchen in der Leber, Knoten in der linken Niere und etwas Flüssigkeit im Bauch. Die rechte Niere war klein, was zu einer lange bestehenden Erkrankung passt.

Querschnitt durch den Hals: neben der Luftröhre ein uneinheitlich aufgebautes Gebilde, der vergrößerte rechte Schilddrüsenlappen.

Längsschnitt durch den Hals, Blick von oben: Das ovale Gebilde in der Mitte ist der vergrößerte rechte Schilddrüsenlappen.

Der gesamte Scan in einem Bild: das Skelett und die mit Kontrastmittel angereicherten Nieren.


